3. ordentliche Generalversammlung, 7. April

3. ordentliche Generalversammlung, 7. April

Rückblick zur 3. ordentliche Generalversammlung, 7. April 2018
 
Wichtigste Statutenänderung:
Einführung einer Revisionsstelle.
Das neue Kontrollorgan wird die Finanzen des Vorstands und der Arbeitsgruppen prüfen und der GV einen Revisionsbericht vorlegen.
In die Revisionsstelle gewählt wurden Jonas Kampus, Iyasu Hürsch und Gianluca Cocciti.
 
Wahlen:
Nach einem intensiven Vereinsjahr nimmt nun der erneuerte Vorstand seine Arbeit auf. Wir bedanken uns herzlich bei den zurückgetretenen Vorstandsmitgliedern Sarah Schmid (Co-Präsidentin, seit März 2017) Claudine van der Meer (seit Jan. 2015), Severin Seliner (seit März 2016) und Sarina Kübler (seit Sept. 2017) für ihr Engagement und wünschen alles Gute führ ihre politisch engagierte Zukunft.
Durchsetzen konnten sich für die Wahl in den Vorstand Lara Weber, Jeremy Giblin, Salome Hurschler, Sina Bader und Joël Müllhaupt. Herzliche Gratulation zur Wahl und viel Freude bei der Arbeit.
Wiedergewählt wurden Thomas Häberli und Dominic Täubert.
Das Präsidium bilden neu Dominic Täubert als Präsident und Lara Weber als Vize-Präsidentin.
Forderung der 1. Jugendparlamentssitzung – 24. März 2018

Forderung der 1. Jugendparlamentssitzung – 24. März 2018

Forderungen des Jugendparlaments Kanton Zürich anlässlich der 1. Jugendparlamentssitzung vom 24. März 2018

 

Religiöse Radikalisierung

Anerkennung der islamischen Religionsgemeinschaft

Form der Forderung Petition
Adressat_in Kantonsrat
Inhalt Das Jugendparlament Kanton Zürich fordert, dass der Kantonsrat die Anerkennung der islamischen Religion analog zur Landeskirche als staatliche Religionsgemeinschaft überprüft.
Begründung –        Qualitätsstandard der Ausbildung der Imame gewährleisten

–        Gefühl der Akzeptanz

–        Gleichstellung der Religionen

Abstimmungsergebnis Angenommen mit 63 Ja- gegenüber 24 Nein-Stimmen bei 5 Enthaltungen.

 

Politische Bildung im Schulunterricht

Politpodien an Zürcher Schulen der Sekundarstufe 1&2

Form der Forderung Petition
Adressat_in Kantonsrat
Inhalt Das Jugendparlament Kanton Zürich fordert, dass es für die Schulstufen der Sekundarstufe 1&2 Pflicht sein soll, mindestens drei Podien pro Jahr durchzuführen. Dazu sollen Politiker_innen und/oder Expert_innen eingeladen werden. Für Schüler_innen soll die Teilnahme ausserhalb des Schulunterrichts freiwillig sein. Wünschenswert wäre eine Aufnahme der Thematik im regulären Schulunterricht.
Begründung Die Podien bieten eine Einführung in politische Themen, Diskussionen und Versammlungen. Sie ermöglichen Begegnungen mit politischen Akteur_innen und deren Meinungen bieten einen Anreiz zur eigenen Meinungsbildung. Zudem dient es zum Meinungsaustausch. Dadurch wird allen Jugendlichen den Zugang zu Informationen ermöglicht.
Abstimmungsergebnis Angenommen mit 77 Ja- gegenüber 8 Nein-Stimmen bei 7 Enthaltungen.

 

Nachhaltige Ernährung

STOP Foodwaste

Form der Forderung Petition
Adressat_in Kantonsrat
Inhalt Das Jugendparlament Kanton Zürich fordert, dass die Lebensmittelhändler und -verarbeiter verpflichtet sind, Angebote zur Weitergabe von unverkauften Lebensmitteln durch gemeinnützige Organisationen anzunehmen und die Lebensmittelverschwendung durch ein Anreizsystem deutlich zu vermindern.
Begründung Ein Viertel der Umweltbelastung der Schweizer Ernährung kann durch die Vermeidung von Foodwaste vermieden werden. Handel und Verarbeitung verursachen dabei einen relevanten Anteil der Verschwendung und setzen auch ein Zeichen, welcher den Umgang mit Nahrungsmittel im Haushalt massgebend beeinflusst.
Abstimmungsergebnis Angenommen mit 81 Ja- gegenüber 11 Nein-Stimmen.

 

Suchtmittel

legalize it!

Form der Forderung Auftrag an das Jugendparlament Kanton Zürich
Adressat_in Jugendparlament Kanton Zürich
Inhalt Die Jugendparlamentssitzung beauftragt das Jugendparlament Kanton Zürich, die geplante Volksinitiative des Vereins legalize it! zur Legalisierung von Cannabis in der Schweiz unterstützen.

Der Initiativtext sieht folgende Verfassungsänderung vor:

Die Bundesverfassung vom 18. April 1999 wird wie folgt geändert:

Art. 105a (neu) Cannabis:

  1.  Der Konsum von Stoffen und Präparaten des Wirkungstyps Cannabis sowie die Vorbereitung zum eigenen Konsum ist straffrei. Der Anbau von Pflanzen, welche die Herstellung von Stoffen und Präparaten dieses Wirkungstyps für den Eigenbedarf ermöglichen, ist ebenfalls straffrei.
  2.  Der Bund erlässt Vorschriften über den gewerblichen Anbau und die Herstellung sowie den Handel mit Stoffen und Präparaten des Wirkungstyps Cannabis.
  3.  Die Abgabe von Stoffen und Präparaten des Wirkungstyps Cannabis an Minderjährige ohne medizinische Indikation ist verboten.

Art. 131 Abs.1 Bst. f

  1.  Der Bund kann besondere Verbrauchssteuern erheben auf:
    f. Stoffe und Präparate des Wirkungstyps Cannabis, welche nicht der medizinischen Anwendung dienen.
Begründung Die Initiative von legalize it! fordert die Entkriminalisierung von Cannabis. Dadurch wird der Schwarzmarkt unterbunden und der Konsumentenschutz gestärkt. Es berücksichtigt die persönliche Freiheit und Selbstverantwortung der Schweizer_innen und garantiert gleichzeitig einen besseren Jugendschutz. Unteranderem da die dadurch generierten Steuereinnahmen Zweckgebunden in die Prävention einfliessen.
Abstimmungsergebnis Angenommen mit 62 Ja- gegenüber 20 Nein-Stimmen bei 9 Enthaltungen.

 

Tierethik

Vegetarisch 1/5

Form der Forderung Petition
Adressat_in Kantonsrat
Inhalt Das Jugendparlament Kanton Zürich fordert Anreize für nachhaltige Ernährung in Schulmensen. Das allgemeine Angebot an vegetarischen Menüs soll vergrössert werden. Einmal pro Woche soll in den Schulmensen ganz auf Fleisch verzichtet werden.
Begründung Um das Nachhaltigkeits-Bewusstsein der Schüler_innen durch bewussten Fleischkonsum zu steigern.
Abstimmungsergebnis Angenommen mit 52 Ja- gegenüber 31 Nein-Stimmen bei 6 Enthaltungen.

 

Stimmrecht

Allen eine Stimme geben: «Offizielle Unterstützung und Erweiterung der parlamentarischen Initiative Gehrig et al. KR 70/2018 durch das Jugendparlament Kanton Zürich»

Form der Forderung Statement
Adressat_in Öffentlichkeit
Inhalt Die Kommission «Stimmrecht» des Jugendparlaments Kanton Zürich stellt den Antrag an das Plenum auf Unterstützung und Erweiterung mit Zusatzmassnahmen der parlamentarischen Initiative KR-Nr. 70/2018 der Jungparteien (eingereicht von Gehrig et al.) mit der Forderung des Stimmrechtsalters 16 auf Anfrage zu unterstützen. Ausserdem formuliert die Kommission folgende Zusatzmassnahmen:

  1. Kampagne zur Einführung: Jugendliche müssen informiert und ins Thema eingeführt werden
  2. Politische Bildung: Obligatorischer Staatskundeunterricht führt zu besserer Information über die politischen Rechte und Pflichten
  3. Unterstützung von kantonalen Jugendorganisationen: YoungZH, Discuss-it etc. können ausgewogene politische Diskurse fördern und mobilisieren
  4. Kantonale Informationsveranstaltungen: „Voting 101“
Begründung Frühere Politisierung/ Steigerung des Interesses an politischen Mechanismen

Jugendliche werden durch politische Möglichkeiten auf Mitbestimmung sensibilisiert und ihr Interesse an Partizipation wird gesteigert. Damit würde langfristig die Stimm- und Wahlbeteiligung ansteigen: Wenn Menschen bereits in ihrer Schulzeit über ihre Möglichkeiten nicht nur in der Theorie informiert, sondern diese auch praktisch ausüben können, werden sie auch in ihrem späteren Leben mehr Interesse dafür zeigen.

Bessere politische Bildung

Um eine möglichst ausgewogene Information der Jugendlichen über politischen Thematiken effizient gewährleisten zu können, müssen die Schulen ihre Pflichten in der politischen Bildung ernster nehmen. Dazu müssen die rechtlichen Rahmenbedingungen geschaffen und die finanziellen Mittel zur Verfügung gestellt werden. Ein obligatorischer Staatskundeunterricht o. Ä. kann hierbei ansetzen. Ausserdem müssen Projekte, welche politische Bildung für Lehrpersonen vereinfachen möchten, unterstützt werden. Oftmals sehen sich Lehrpersonen nämlich in der Situation, dass sie nicht wissen, was genau sie im Unterricht sagen dürfen und was nicht: Der Paragraph 4 des Zürcher Bildungsgesetz (BiG) sieht vor, dass die Schulen und die angehörigen Organisationen (z. B. Schülerorganisationen) politisch neutral sein müssen. Diese Formulierung lässt grossen Interpretationsfreiraum. Ein System des „Beutelsbacher Konsens“ (alles was in der Gesellschaft kontrovers erscheint, muss kontrovers dargestellt werden), wie es in Deutschland bereits existiert, muss hier helfen.

Kein Ausschluss von politischen Meinungen von interessierten Jugendlichen

Die Jugend ist weder apolitisch noch desinteressiert: Das Jugendparlament Kanton Zürich ist der lebende Beweis dafür. Jungparteien und Jugendorganisationen verspüren in den letzten Jahren einen Zuwachs wie noch nie zuvor. Diese Entwicklungen müssen ernstgenommen werden. Die Reglementierung des Stimmrechts auf Anfrage ist hierfür der richtige Weg. Wenn sich Jugendliche für ihr eigenes Stimmrecht einsetzen, ist dies ein Zeichen des politischen Interesses. Diese Personen werden sich sicherlich für Abstimmungen und Wahlen vorbereiten und sich eine fundierte Meinung, welche auch immer diese sein wird, zu politischen Fragen bilden können.

Betroffenheit der Jugend von politischen Entscheiden

In der Begründung der PI wird dieser Punkt wie folgt ausformuliert: «Entscheidungen der Parlamente und Volksentscheidungen betreffen die Jungen naturgemäss am längsten. Trotzdem können sie bis zu ihrer Volljährigkeit (noch) nicht aktiv über ihre Zukunft mitbestimmen. Demgegenüber nimmt die ältere Bevölkerung bei Abstimmungen auf Grund ihrer zunehmenden Lebenserwartung ein immer grösseres Gewicht ein.»

Die Kommission sieht dieses Argument für richtig an und pflichtet den Unterzeichner_innen der parlamentarischen Initiative bei.

Abstimmungsergebnis Angenommen mit 82 Ja- gegenüber 3 Nein-Stimmen bei 6 Enthaltungen.

 

Zürich, 24. März 2018

[gezeichnet] Die Sitzungsleitung:

 

Dominic Täubert                                   Sarah Schmid

Co-Präsident                                           Co-Präsidentin

Das grösste Jugendparlament der Schweiz

Das grösste Jugendparlament der Schweiz

Das Jugendparlament Kanton Zürich ist das grösste Jugendparlament des Schweiz.

Mit über 120 Vereinsmitgliedern (Stand März 2018) übertrifft das Jupa ZH alle rund 70 Jugendparlamente und Jugendräte der Schweiz, wie der Dachverband Schweizer Jugendparlamente DSJ bestätigte. Dies noch vor der ersten Jugendparlamentssitzung vom 24. März 2018.

Jugendparlamente der Schweiz sind sehr unterschiedlich organisiert. Manche bestehen nur aus einem kleinen Rat, organisieren aber Angebote für ein breites Publikum, andere sind wie das Jupa ZH als Verein organisiert, der allen Jugendlichen offen steht. Mit der grossen Mitgliederbasis steht dem Jupa ZH grosse Ressourcen für Projekte zur Verfügung und gibt den politischen Forderungen Gewicht durch die breite Abstützung. Damit verbunden sind aber auch Herausforderungen verbunden, im administrativen Bereich aber auch bei der Einbindung der Mitglieder.

Bild: Mitglieder des Jugendparlaments Kanton Zürich nach Wohngemeinde (Stand März 2018).

 

 

24. März 2018 – 1. Parlamentssitzung

24. März 2018 – 1. Parlamentssitzung

Die 1. Parlamentssitzung des Jugendparlaments Kanton Zürich wird am Samstag, 24. März 2018 im Rathaus Zürich stattfinden.

Anwesend sein werden Regierungsrätin Jacqueline Fehr und Vize-Kantonsratspräsidentin Yvonne Bürgin.

An einer Parlamentssitzung erarbeiten Jugendliche in Fachkommissionen Forderungen an die Politik, diskutieren im Plenum über diese und stimmen darüber ab.

Die Anmeldung für Jugendliche ist geschlossen.

Themenbeschreibungen

Themen der 1. Jugendparlamentssitzung vom 24. März 2018

Alle Jugendparlamentarier_innen werden einem Thema (einer Kommission) zugeteilt. Sie befassen sich am Vormittag der Jugendparlamentssitzung in der Kommission mit diesem Thema. Mit Unterstützung einer Gruppenleitung sowie einer externen Fachperson zu dem jeweiligen Thema erarbeiten sie eine Forderung. Die Forderung wir am Nachmittag allen Jugendparlamentarier_innen präsentiert, welche über die Forderung abstimmen. Erreicht eine Forderung die Mehrheit der Stimmen, wird diese z.B. dem Kantonsrat übergeben und weiterverfolgt.

Suchtmittel

Unter Suchtmitteln versteht man Substanzen, die man zu sich nehmen kann, und die zu einer körperlichen oder psychischen Abhängigkeit führen können. Manche dieser Substanzen sind verboten, andere sind rezeptpflichtig (zur Behandlung von Krankheiten), nur ab einem bestimmten Alter erhältlich (Bsp. Alkohol, Tabak) oder frei zugänglich.
Wichtige Themen rund um Suchtmittel sind bei Jugendlichen das Erlernen eines guten Umgangs, z.B. durch Präventionsunterricht zum Thema Alkohol,
Mögliche Diskussionsfragen in dieser Kommission:
Wie gelingt ein guter Umgang mit Suchtmitteln und wie erlernen Jugendliche diesen?
Wie können Kinder und Jugendliche vor gefährlichen Substanzen geschützt werden?
Wie weit soll der Kampf gegen illegale Substanzen gehen dürfen?
Was ist höher zu gewichten, Schutz der Menschen vor gefährlichen Substanzen oder die Eigenverantwortung jedes Individuums?
Wie soll der Staat diesbezüglich auf Straftaten (von Jugendlichen) reagieren?

Tierethik

«Die Grösse und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie die Tiere behandelt.» -Mahatma Gandhi
Immer wieder gehen erschütternde Bilder von Pelzfarmen oder Mastbetrieben durch die Medien, welche die Frage aufwerfen, wie Tiere behandelt werden sollen. Einige fordern artgerechte Haltung von Tieren und andere möchten Grundrechte für sie einführen. Für andere stellen diese Forderungen eine weitere Einschränkung der Wirtschaft dar.
Mögliche Diskussionsfragen in dieser Kommission:
Welche Rechte hat ein Tier? Welche haben Menschen gegenüber den Tieren?
Gibt es Voraussetzungen, unter denen Tierversuche moralisch vertretbar sind?
Ist der Konsum von Fleisch oder anderen tierischen Produkten ein Eingriff in das Recht auf Leben der Tiere?
Wie ist mit Modetrends, unter welchen Tiere leiden, wie dem Tragen von Jacken mit Pelzkragen, umzugehen?
Welche Form von Tierhaltung ist den Tieren zumutbar, welche sollte verboten sein/werden?
Sollte vegetarischer und veganer Konsum gefördert werden?

Nachhaltige Ernährung

In diesem Thema wird genauer auf die ökologischen Aspekte der Landwirtschaft eingegangen. Darunter fallen die Chancen und Gefahren der modernen Landwirtschaft für die Umwelt sowie der Einfluss unseres Konsums auf die Klimaerwärmung.
Mögliche Diskussionsfragen in dieser Kommission:
Welche Gefahren bedrohen die heutige Landwirtschaft?
Wie lässt sich der ökologische Fussabdruck durch bewusste Ernährung senken?
Sollte vegetarischer und veganer Konsum gefördert werden, um den CO2 Ausstoss zu senken?
Gentechnologie – Fluch oder Segen?
Was ist ein sinnvoller Umgang mit Dünger und Pestiziden?

Stimmrecht

Die Schweiz hat eine (halb-)direkte Demokratie. Das bedeutet, dass nicht nur die politische Vertretung gewählt wird, sondern über Gesetzes- und Verfassungsänderungen auch abgestimmt werden kann. Um sich an diesen Abstimmungen beteiligen zu dürfen, muss man mündig sein (in der Regel ab 18 Jahren) und Schweizer Bürger_in sein. Immer wieder wird darüber diskutiert, ob die Stimme von minderjährigen Jugendlichen, Kindern oder Menschen ohne Schweizer Staatsbürgerschaft in die Abstimmungen integriert werden soll.
Mögliche Diskussionsfragen in dieser Kommission:
Welche Voraussetzungen müssen gegeben sein, damit eine Mitbestimmung auf den verschiedenen politischen Ebenen (Bund, Kanton, Gemeinde) gerechtfertigt ist?
Ab welchem Alter kann ein Mensch gut über komplexe politische Themen mitentscheiden?
Wie können die Interessen von Menschen ohne Stimmrecht berücksichtigt werden?
Was wären die Auswirkungen von Änderungen am Stimmrecht auf die Ergebnisse der Abstimmung sowie die politische Beteiligung der Menschen?

Politische Bildung im Schulunterricht

Demokratie muss gelernt werden. Dies gilt ganz besonders für die (halb-)direkte Demokratie der Schweiz. Für gute demokratische Entscheidungen ist ein grundlegendes Verständnis für die politischen Prozesse und das Zusammenspiel von Bund, Kanton und Gemeinde notwendig sowie der Blick für das Ganze. Eine gute politische Bildung kann man meist auf die Eltern und/oder die Schule zurückführen. Bleibt die politische Bildung aus, steigt die Gefahr, sich politisch nicht zu beteiligten. Dies schadet der Demokratie, welche möglichst alle Bevölkerungsteile angemessen vertreten möchte.
Mögliche Diskussionsfragen in dieser Kommission:
Wie können Jugendliche frühzeitig ein gutes Verständnis für politische Prozesse und Themen entwickeln?
Zu welchem Zeitpunkt ist politische Bildung am erfolgreichsten?
Wie wird sichergestellt, dass alle Schüler_innen in ihrer Funktion als Bürger_innen gebildet werden und dies nicht abhängig von ihrer Berufswahl ist?

Religiöse Radikalisierung

Der Kanton Zürich ist von religiöser Radikalisierung besonders betroffen. So wurde in Winterthur die An’Nur-Moschee geschlossen und gegen neun Mitglieder dieser wurde Anklage erhoben. Weiter hat die Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich 2017 Gemeinden und Städten empfohlen die Koran-Verteilaktionen von «Lies!» nicht zu genehmigen. Im Kanton Zürich gebe es besonders viele Menschen, die aufgrund ihrer religiösen Überzeugung den Rechtsstaat gefährden würden.
Diese Kommission beschäftigt sich mit den Präventionsmassnahmen des Kantons und sucht nach weiteren Wegen mit diesem heiklen Thema umzugehen.
Mögliche Diskussionsfragen in dieser Kommission:
Wie kann verhindert werden, dass Jugendliche religiös radikalisiert werden?
Wie soll auf die Bedrohung von Terrorismus reagiert werden?
Wie kann verhindert werden, dass religiöse Radikalisierung und Terrorismus zu Gräben zwischen den Religionen und zu Diskriminierung führt?
Wie können Religionsgemeinschaften in die Prävention mit einbezogen werden?

 

Fragen zu den einzelnen Themen? Einfach bei Dominic nachfragen.

[collapse]
Programm Jugendparlamentssitzung

Samstag, 24. März 2018

Besammlung:

8:45 Uhr, Rathaus Eingangshalle

Diskussion und Ausarbeitung Forderungen in den thematischen Kommissionen mit Referat von Expert_in inkl. Pause:

9:00 Uhr, Rathaus versch. Zimmer und Zentrum Karl der Grosse

Mittagessen und Möglichkeit andere Forderungen durchzulesen sowie Änderungsanträge zu stellen:

Ca. 11:30 Uhr, Rathaus

Plenum mit Eröffnungsrede von Regierungsrätin Jacqueline Fehr, Diskussion und Abstimmung über die Forderungen inkl. Pause:

13:30 Uhr, Rathaus, Grosser Ratssaal

Übergabe der Forderungen und Abschlussworte von Vize-Kantonsratspräsidentin Yvonne Bürgin:

(Zeit noch unklar, da abhängig von Anzahl Jugendparlamentarier_innen, voraussichtlich ca. 17:00 Uhr), Grosser Ratssaal

[collapse]
Anmeldung Besuch SRF Arena 9. Februar 2018

Anmeldung Besuch SRF Arena 9. Februar 2018

Jugendparlamentstreffen – 14. Januar 2018

Jugendparlamentstreffen – 14. Januar 2018

Am Sonntag, 14. Januar 2018, trafen sich rund 20 Jugendparlamentarier_innen im Zürcher Gemeinschaftzentrum Riesbach. Bei kontroversen Diskussionen und lebhaften Spielen konnten Freundschaften zu anderen politisch interessierten Jugendlichen geknüpft und gepflegt werden.

Einladung 1. Zürcher JugendPolitikTag – 4. Nov. 2017

Einladung 1. Zürcher JugendPolitikTag – 4. Nov. 2017

Der Event hat bereits stattgefunden.

4. November 2017, ab 12:00 bis 17:00 Uhr

2018 wird das vom Regierungsrat eingesetzte Jugendparlament Kanton Zürich starten. Als Kick-off-Event lädt das Jugendparlament Jugendliche und Politiker/innen zum ersten Zürcher JugendPolitikTag im Zürcher Rathaus.

An diesem Anlass lernen Jugendliche bei Präsentationen, in Workshops und an Informationsständen verschiedene Möglichkeiten kennen, sich für die Gesellschaft zu engagieren. Sie können dort auch direkt ihre Anliegen ausarbeiten und einbringen sowie mit Politiker/innen diskutieren.

Die Teilnahme ist kostenlos.

Weitere Infos und Programm auf www.jugendpolitiktag.ch

Anmeldung Jupa-Grill

Anmeldung Jupa-Grill

Der Event hat bereits stattgefunden, Anmeldungen sind nicht mehr möglich.

Auch dieses Jahr findet der traditionelle Grill-Event des Jugendparlament statt. Gemeinsam geniessen wir den Sommer bei angeregten Diskussionen.

Wer: Mitglieder und daran interessierte Jugendliche

Wann: Sa. 15. Juli 2017, 13:00 Uhr

Wo: Platzspitz, Zürich

Kosten: Gratis

[ufbl form_id=“11″]

Anmeldung erforderlich.

Noch Fragen zum Event? -> severin.seliner@jupa-zh.ch