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Stärkung der Forstwirtschaft im Kampf gegen den Klimawandel

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Stärkung der Forstwirtschaft im Kampf gegen den Klimawandel

Kommission Klimawandel
Stärkung der Forstwirtschaft im Kampf gegen den Klimawandel

Form der Forderung Petition
Adressat_in Kantonsrat
Inhalt Im Kanton Zürich soll die Waldfläche durch Aufforstung erhöht werden.

 

Sowohl bei neuen als auch bei bestehenden Waldflächen soll auf eine Kyoto-optimierte-Nutzung geachtet werden, um das Speicherpotential für CO2 zu erhöhen und eine nachhaltige inländische Holzindustrie und somit ein nachhaltiges Baumaterial zu fördern.

Begründung Der Mensch stösst zu viel Treibhausgase aus und die Folgen des dadurch verursachten Klimawandels werden immer deutlicher. Im Kampf gegen den Klimawandel, müssen folglich die Treibhausgasemissionen reduziert werden. Eine weitere Massnahme ist der Entzug von Treibhausgasen aus der Atmosphäre – dafür eignet sich insbesondere die Aufforstung, da Holz als natürlicher CO2-Speicher fungiert. Auch der Kanton Zürich trägt in diesem Bereich eine Verantwortung.

 

Eine Publikation des Bundesamtes für Umwelt BAFU zeigte bereits 2007 auf, wie Wald besonders effizient zur Bindung von CO2 genutzt werden kann (vergl. Bundesamt für Umwelt BAFU (2002): CO2-Effekte der Schweizer Wald- und Holzwirtschaft). Das «Szenario Kyoto optimiert» zeigt dabei auf, wie die Bindung von CO2 mit der inländischer Holzproduktion verbunden werden kann, was wiederum den nachhaltigen Baustoff fördert, die Schweizer Holzindustrie stärkt und lange Transportwege für Holzimporte vermeidet. Mit dieser Form der Forstwirtschaft könnte somit mit derselben Fläche mehr CO2 gebunden und in Holzprodukte umgewandelt werden.

 

Da dennoch bei jeder Nutzung der Waldfläche nur eine beschränkte Menge CO2 gebunden werden kann, ist es zentral, die totale Waldfläche zu erweitern.

 

Damit die Wirkung von langfristigen Investitionen in die Forstwirtschaft möglichst frühzeitig ihre Wirkung entfalten können, ist es notwendig rasch Massnahmen in diese Richtung zu ergreifen.

 

Abstimmungsresultat Ja: 36 / Nein: 28 / Enthalten: 11